Troubadour: 800 Jahre Gesang / Plock (PL)
Apr
4
7:00 PM19:00

Troubadour: 800 Jahre Gesang / Plock (PL)

Troubadour: 800 Jahre Gesang von Walther von der Vogelweide bis Leonard Cohen

Wir präsentieren Highlights aus unseren Programmen „Walther von der Vogelweide - Höfische Lieder des Mittelalters“ und „A Day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen with Renaissance Chanson“. Ich freue mich auf dieses außergewöhnliche Programm, das den Minnesänger Walther von der Vogelweide (ca. 1180-1230), dessen politische Texte besonders aktuell sind, mit Musik von Chanson-Komponisten der Renaissance verbindet und mit Musik des modernen Troubadours Leonard Cohen verknüpft. Als Troubadour bezeichnet man im Allgemeinen jeden, der ein Lied singt, vorzugsweise sein eigenes, und sich dabei vielleicht auf einem Instrument begleitet. Konkret kann man in der mittelalterlichen Musik von Troubadouren und Trouvères sprechen, ohne deren in Handschriften überlieferte Musik wir weniger Melodien für Walthers Lieder hätten. Cohen bezeichnete sich selbst als Chansonnier, und ich sehe mich in diesem größeren Rahmen, der die Tradition weiterführt.

Ensemble Phoenix Munich:
Vincent Kibildis - Harfe
Félix Verry - Fiedel
Emma-Lisa Roux - Laute, Gesang
Hille Perl - Viola da Gamba
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Joel Frederiksen - Gesang, Laute, Citole, Regie

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The Woods so Wild / München
May
18
3:00 PM15:00

The Woods so Wild / München

The Woods so Wild - Balladen zum Lauschen und Tänze zum Mittanzen!

4. Konzert Zwischen Mars und Venus, Reihe XVII, Saison 2024/25 Vier Konzerte im ABO
Sonntag, 18. Mai 2025, 15 Uhr – Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal

13.00-14.30 Uhr - Einführung in Tanzstile der Renaissance mit Véronique Daniels

Unzüchtige Lieder und unterhaltsame Tänze aus den Straßen und Theatern von London! Balladen mit weltlichen Themen oder Nachrichten über die neuesten Skandale wurden in England gedruckt und an Straßenecken verkauft. Solche Balladen werden wir singen und ihre Bearbeitungen für ein gemischtes Ensemble ungewöhnlicher Instrumente, ein so genanntes „Broken Consort“, einander gegenüberstellen. Und es wird getanzt!

Mit einer Mischung aus höfischen und bäuerlichen Tänzen werden wir Sie unterhalten und im Anschluss an das Konzert das Publikum zum Mittanzen auffordern. Unter der Anleitung in historischer Praxis erfahrener Tänzerinnen werden wir gemeinsam die Schritte der Renaissancemelodien erkunden.

Interpret:innen: 
Emma-Lisa Roux - Sopran, Laute
Giovanna Baviera - Mezzo, Viola da Gamba
Félix Verry - Renaissance Violine
Tabea Schwarz - Blockflöte, Einhandflöte und Trommel, Viola da Gamba, Tanz
Sam Chapman - Cittern, Laute
Joel Frederiksen - Bass, Bandora, Laute, Leitung

Véronique Daniels - Tanzmeisterin

4. Konzert der XVII Reihe “Zwischen Mars und Venus”

MIt freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.

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Est-ce mars  –  Paris um 1600 / Greifenberg
May
31
7:00 PM19:00

Est-ce mars – Paris um 1600 / Greifenberg

  • Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde (map)
  • Google Calendar ICS

est-ce mars – Harmonien von Liebe und Macht, Paris um 1600

Im Spannungsfeld zwischen Venus, der Göttin der Liebe und Mars, dem Gott des Krieges, spiegelt das Programm die musikalische Szene an den französischen Höfen um 1600 wider. Zur Eröffnung erklingt das „Ballet du Roy“ von Antoine Boësset mit amüsanten Bemerkungen über Musik und eine Hymne an Mars, die für eine Bassstimme komponiert ist. Es folget das Lied - „Eau vive“, in dem das Feuer der Liebe nicht allein durch Wasser gelöscht werden kann, und „N'espérez plus, mes yeux“, mit virtuosen „Doubles“, in „Amour grand vainquer“ entbrennt Kampf zwischen Liebe und Schönheit. Daneben erklingt Instrumentalmusik von Robert Ballard und das Lied „Adorable Princesse“ von Pierre Guédron, das Maria de Medici gewidmet ist. Der letzte Teil des Konzerts kreist um das Lied „Est-ce Mars“, das mit den gegensätzlichen Charakteren des berühmten mythologischen Liebespaar Mars und Venus spielt.

Ensemble Phoenix Munich
Giovanna Baviera (Mezzo, Gamba)
Emma-Lisa Roux (Sopran, Laute)
Joel Frederiksen (Bass, Laute, Leitung)

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Est-ce mars  –  Paris um 1600 / Leipzig
Jun
2
8:00 PM20:00

Est-ce mars – Paris um 1600 / Leipzig

Est-ce Mars – Hofgesänge aus Paris im 17. Jahrhundert

Trio Joel Frederiksen (USA/Frenkreich/Luxemburg)

Ich freue mich sehr auf Leipzig! Danke, Amarcord, für die schöne Einladung!

Im Spannungsfeld zwischen Venus, der Göttin der Liebe und Mars, dem Gott des Krieges, spiegelt das Programm die musikalische Szene an den französischen Höfen um 1600 wider. Zur Eröffnung erklingt das „Ballet du Roy“ von Antoine Boësset mit amüsanten Bemerkungen über Musik und eine Hymne an Mars, die für eine Bassstimme komponiert ist. Es folget das Lied - „Eau vive“, in dem das Feuer der Liebe nicht allein durch Wasser gelöscht werden kann, und „N'espérez plus, mes yeux“, mit virtuosen „Doubles“, in „Amour grand vainquer“ entbrennt Kampf zwischen Liebe und Schönheit. Daneben erklingt Instrumentalmusik von Robert Ballard und das Lied „Adorable Princesse“ von Pierre Guédron, das Maria de Medici gewidmet ist. Der letzte Teil des Konzerts kreist um das Lied „Est-ce Mars“, das mit den gegensätzlichen Charakteren des berühmten mythologischen Liebespaar Mars und Venus spielt.

Ensemble Phoenix Munich
Giovanna Baviera (Mezzo, Gamba) - Luxemburg
Emma-Lisa Roux (Sopran, Laute) - Frankreich
Joel Frederiksen (Bass, Laute, Leitung) - USA

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A Gallery of Kings / Boston Early Music Festival (USA)
Jun
10
8:00 PM20:00

A Gallery of Kings / Boston Early Music Festival (USA)

  • New England Conservatory’s Jordan Hall (map)
  • Google Calendar ICS

Eine Galerie der Könige: Gebrauch und Missbrauch von Macht um 1300

Lieder und Geschichten über mächtige Könige, gute wie schlechte, gibt es im Mittelalter zuhauf. "Möge er ewig regieren", singt die Menge, aber die Macht des Monarchen ist begrenzt: durch sein fehlerhaftes Urteilsvermögen, seine furchterregenden Gegner, seine Machtliebe und seine eigene, prekäre Sterblichkeit. Diese alten Lieder über das Königtum und seine Fallstricke in Latein, Deutsch, Galizisch, Altenglisch und Französisch klingen durch die Jahrhunderte hindurch bis in unsere eigene, turbulente Zeit nach.

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Mein Lieb, wie schöne bist doch du - Caspar Kittel / München
Mar
30
3:00 PM15:00

Mein Lieb, wie schöne bist doch du - Caspar Kittel / München

Mein Lieb, wie schöne bist doch du - Arien und Kantaten des Schütz-Schülers Caspar Kittel

3. Konzert: Zwischen Mars und Venus, Reihe XVII, Saison 2024/25 Vier Konzerte im ABO
Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal

14 Uhr Einführung mit Dr. Sven Schwannberger

Caspar Kittel (1603-1639) ist ein heute nur selten gehörter Komponist des Barockzeitalters. Als Schüler von Heinrich Schütz wurde er in die Dresdner Hofkapelle aufgenommen und zum Studium nach Venedig geschickt. Als Theorbist und fürstlicher Kammersänger kehrte er an den Dresdner Hof zurück und vertrat ab 1638 Heinrich Schütz in der Leitung der Hofkapelle. Seine ein- bis vierstimmigen Arien und Kantaten erschienen 1638. Sie gehören zu den frühen Zeugnissen des stile nuovo, also des modernen, monodischen Stils, den Kittel aus Italien nach Dresden mitbrachte und prägten wesentlich die Entwicklung der geistlichen und weltlichen Kantate in Deutschland.

Interpret:innen: 
Hannah Ely - Sopran
Michaela Riener - Sopran
Ivo Haun - Tenor, Laute
Jacob Lawrence - Tenor
Michael Eberth - Cembalo
Sven Schwannberger - Theorbe, Flöte
Joel Frederiksen - Bass, Laute, Leitung 

3. Konzert der XVII Reihe “Zwischen Mars und Venus”

MIt freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.

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The First Booke of Songs - Video! / Greifenberg
Mar
12
to Mar 15

The First Booke of Songs - Video! / Greifenberg

Neue Lieder von Joel Frederiksen

Wir produzieren neue Videos von einigen meiner Originalsongs mit Gregory Wang (chiarinamedia.de)! Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal und schauen Sie auch hier unter „Streams“ nach den neuesten Infos.

Im Mai 2024 habe ich mit Emma-Lisa Roux und Hille Perl siebzehn neu komponierte Lieder zu eigenen Texten in München uraufgeführt. Es geht weiter! Geplant ist ein Buch mit insgesamt 21 Liedern und dazugehörigen Aufnahmen.

Wie es alles begonnen hat:

Angefangen hat es mit dem Singen, und mit dem Singen kam das „Songwriting“, das Bedürfnis, mich in eigenen Klängen und Texten auszudrücken. In den letzten Jahren verstärkte sich der Wunsch, mich intensiver meinen eigenen Liedern zu widmen. Ich möchte 21 Lieder veröffentlichen, wie mein großes Vorbild Thomas Campion es 1601 getan hat. Lieder, die in der Tradition alter Stücke stehen, aber mit Musik und Texten, die aus dem Hier und Jetzt stammen.

Interpret:innen: Emma-Lisa Roux – Sopran, Laute | Hille Perl – Viola da Gamba | Joel Frederiksen – Bass, Laute, Leitung MIT: Colin Balzer – Tenor und Andreas Haas – Flöte

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Borrowed Light / Mulhouse (FRA)
Mar
8
6:00 PM18:00

Borrowed Light / Mulhouse (FRA)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Mar
1
3:00 PM15:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Feb
28
7:00 PM19:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Feb
27
7:00 PM19:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Feb
26
7:00 PM19:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Feb
22
7:00 PM19:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Borrowed Light / Helsinki (FIN)
Feb
21
7:00 PM19:00

Borrowed Light / Helsinki (FIN)

Borrowed Light

1994 habe ich mit dem Boston Camerata eine CD mit dem Titel „Simple Gifts“ in einem originalen Shaker Meeting House am Sabbathday Lake, Maine, mit den letzten verbliebenen Shakern aufgenommen. Das Ergebnis war überzeugend und die CD wurde ein Bestseller. Später wurden die Lieder, die wir aufgenommen hatten, in ein Stück mit modernem Tanz integriert. Obwohl ich bei der ursprünglichen Aufnahme gesungen habe, habe ich das Stück nie mit Tanz aufgeführt - bis jetzt. Ich freue mich schon darauf!

In Zusammenarbeit mit der Tero Saarinen Company (TSC) fängt Borrowed Light die rituelle Essenz des Tanzes und die tiefe Kraft der Gemeinschaft ein. Inspiriert von der radikalen Shaker-Bewegung der 1700er und 1800er Jahre, erforscht das Werk die totale Hingabe an eine Gemeinschaft. Die Live-Performance von originalen Shaker-Hymnen durch The Boston Camerata füllt den Raum mit ätherischen Harmonien, die in den sich wiederholenden Ritualen der Bewegung widerhallen. Die kollektive Identität kann zu etwas Größerem führen, aber an welchem Punkt bringen die starren Werte den Einzelnen an die Grenzen seiner Hingabe?

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Die Winterreise / München
Feb
6
8:00 PM20:00

Die Winterreise / München

  • Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal (map)
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Franz Schubert: Die Winterreise

—AUSVERKAUFT—

Pianist Lukas Sehr

Konzerteinführung Jan Golch (LMU): 19 Uhr

Auf Texte von Wilhelm Müller vollendete Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, dem Monumentalen Liederzyklus "Die Winterreise" (Op. 89). Die 24 Lieder des Zyklus enthalten einige seiner größten Werke. Schubert war besonders stolz auf diese Lieder und schrieb an seinen Freund und Komponistenkollegen Josef von Spaun: "Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was Ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war." berichtete Spaun: "Er sang uns nun mit bewegter Stimme die ganze 'Winterreise' durch. Wir waren über die düstere Stimmung dieser Lieder ganz verblüfft." Die Düsternis und Trostlosigkeit der Landschaft, die der Reisende besingt, der von glücklichen Tagen im Sommer der Liebe und nun der verlorenen Liebe erzählt, die kahlen Bäume, der Schnee, die Hunde, die ihn aus dem Dorf jagen, die Krähen in den Bäumen, der Leierkastenmann, der in einem Schneewirbel seine gespenstische Melodie spielt, machten sie ratlos.

Zur Vorbereitung dieser Aufführung werden das Faksimile des Autographs (1827) und die Urtext-Ausgabe verwendet. Schubert selbst transponierte seine Werke, und die Lieder der Winterreise existieren in verschiedenen Tonarten. Wir werden den Zyklus in der Fassung für Bassstimme aufführen. Auf subtile Art und Weise wird der Gesangsstimme einige Verzierungen hinzugefügt, wie es Schubert und sein Sänger Johann Michael Vogl getan haben. So behutsam wie wir uns der Aufführungspraxis früherer Repertoires nähern, so behutsam gehen wir auch bei der Interpretation frühromantischer Musik vor. Joel Frederiksen wird von einem historischen Hammerklavier begleitet, wie Schubert gespielt haben könnte.

Interpreten:
Joel Frederiksen - Bass
Lukas Sehr - Fortepiano

2. Konzert der XVII Reihe “Zwischen Mars und Venus”

MIt freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.

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"Le Nuove Musiche" und die Kunst der selbstbegleiteten Monodie / Nürnberg
Jan
23
3:30 PM15:30

"Le Nuove Musiche" und die Kunst der selbstbegleiteten Monodie / Nürnberg

  • Hochschule für Musik Nürnberg, Kammermusiksaal (map)
  • Google Calendar ICS

Vortrag: Le Nuove Musiche und die Kunst der selbstbegleiteten Monodie

Das Vorwort von Giulio Caccinis „Le nuove Musiche“ (1601) ist ein philosophisches Statement und eine unersetzliche Informationsquelle für uns bei der Interpretation der barocken Monodie. Wir werden uns die Aussagen Caccinis genauer ansehen, einschließlich seines Plädoyers für die Selbstbegleitung als effektivste Form der Aufführung.

Tage Alter Musik 2025

Forum historische Musikinstrumente

Vokale und instrumentale Monodie

22. - 26, Januar 2025
Veranstalter und Or: Germanisches Nationalmuseum und Hochschule für Musik Nürnberg
Ansprechpartner: Dr. Frank P. Bär

Programm und Infos

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Daniel / Boston (USA)
Jan
19
2:00 PM14:00

Daniel / Boston (USA)

Daniel: Ein mittelalterliches Meisterwerk neu interpretiert

Die feurigen Prophezeiungen Daniels, des jungen Gefangenen im korrupten Babylon, erklingen erneut. Diese atemberaubende, zeitgenössische Neuinszenierung des größten Musikstücks des französischen Mittelalters von Anne Azéma setzt auf Licht, Bewegung, eindringliche Poesie und eine hochkarätige Besetzung aus erfahrenen Profis, Kindern und Studenten der Longy School of Music des Bard College, um das Jahr 1310 im Jahr 2025 wieder aufleben zu lassen. Unsere Sänger und Musiker werden von Peter Torpeys stimmungsvoller Beleuchtung und Spezialeffekten unterstützt.

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A German Christmas / Boston (USA)
Dec
22
3:30 PM15:30

A German Christmas / Boston (USA)

In Dulci Jubilo

Ich schließe mich meinen Freunden von der Boston Camerata für dieses Konzert mit Musik zu Weihnachten an.

Im europäischen Norden sind die Wälder tief, die Nächte sind dunkel und lang. Vielleicht ist die frühe Weihnachtsmusik der deutschsprachigen Völker gerade deshalb so intensiv freudig und reichhaltig. Unser Programm erkundet die wunderbare Musik des deutschen Weihnachtsfestes anhand von Gesängen und Chorälen, einfachen Weihnachtsliedern, grandioser Polyphonie und Instrumentalfantasien aus dem 15. bis frühen 17.

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Beatus Vir / Olching
Nov
29
8:00 PM20:00

Beatus Vir / Olching

Claudio Monteverdi – Beatus Vir
Amor sacro & amor profano

Seit ein paar Jahren leite ich in München ein neues, ambitioniertes Amateurensemble. Sie singen Musik der Renaissance und des Frühbarock, fast immer a capella. Diesmal widmen wir uns in zwei Konzerten Monteverdi! Sehr schöne Musik mit einem ganz besonderen Klang.

Claudio Monteverdi ist einer der großen Wegbereiter der musikalischen Wende am Ende der Renaissance. Anlässlich seines Todestags präsentieren wir Chorwerke und solistische Stücke, die das breite Spektrum seines musikalischen Ausdrucks widerspiegeln und vom amor profano - der weltlichen Liebe - sowie vom amor sacro - der geistlichen Liebe - erzählen. In seinem musikalischen Universum vollzieht Monteverdi den Übergang von der sogenannten prima pratica, der strengen Polyphonie der Renaissance, hin zur seconda pratica, in der Emotion und Textausdruck im Vordergrund stehen.

Über das Ensemble 'versum vocale

'versum vocale ist ein a-cappella-Ensemble für Alte Musik aus München unter der Leitung des Sängers und Lautenisten Joel Frederiksen. Mit einer variablen Besetzung von acht bis zwölf passionierten Sängerinnen und Sängern sucht das Ensemble ein hohes klangliches Niveau, widmet sich vor allem polyphoner Renaissancemusik und bringt auch weniger bekannte musikalische Schätze zur Aufführung.

SängerInnen

Sopran: Malin Eiband, Bryony Lang

 Alt: Katharina Preller, Sarah Park, Katharina Starzer

Tenor: Friedrich Esch, Thomas Padel

Bass: Robert Schmidt, Florian Eggers

Instrumente

Violine: Rita Brunner, Anne Powell

Barockcello: Christine Winkelmann

Violone: Jerker Kluge

Theorbe: Jochen Schnapka

Cembalo: Eglė Rudokaite

versumvocale.de

versumvocale@gmail.com

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Beatus Vir / München
Nov
28
7:30 PM19:30

Beatus Vir / München

Claudio Monteverdi – Beatus Vir
Amor sacro & amor profano

Seit ein paar Jahren leite ich in München ein neues, ambitioniertes Amateurensemble. Sie singen Musik der Renaissance und des Frühbarock, fast immer a capella. Diesmal widmen wir uns in zwei Konzerten Monteverdi! Sehr schöne Musik mit einem ganz besonderen Klang.

Claudio Monteverdi ist einer der großen Wegbereiter der musikalischen Wende am Ende der Renaissance. Anlässlich seines Todestags präsentieren wir Chorwerke und solistische Stücke, die das breite Spektrum seines musikalischen Ausdrucks widerspiegeln und vom amor profano - der weltlichen Liebe - sowie vom amor sacro - der geistlichen Liebe - erzählen. In seinem musikalischen Universum vollzieht Monteverdi den Übergang von der sogenannten prima pratica, der strengen Polyphonie der Renaissance, hin zur seconda pratica, in der Emotion und Textausdruck im Vordergrund stehen.

Über das Ensemble 'versum vocale

'versum vocale ist ein a-cappella-Ensemble für Alte Musik aus München unter der Leitung des Sängers und Lautenisten Joel Frederiksen. Mit einer variablen Besetzung von acht bis zwölf passionierten Sängerinnen und Sängern sucht das Ensemble ein hohes klangliches Niveau, widmet sich vor allem polyphoner Renaissancemusik und bringt auch weniger bekannte musikalische Schätze zur Aufführung.

SängerInnen

Sopran: Malin Eiband, Bryony Lang

 Alt: Katharina Preller, Sarah Park, Katharina Starzer

Tenor: Friedrich Esch, Thomas Padel

Bass: Robert Schmidt, Florian Eggers

Instrumente

Violine: Rita Brunner, Anne Powell

Barockcello: Christine Winkelmann

Violone: Jerker Kluge

Theorbe: Jochen Schnapka

Cembalo: Eglė Rudokaite

versumvocale.de

versumvocale@gmail.com

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Le Donne di Giulio Caccini / München
Nov
17
4:00 PM16:00

Le Donne di Giulio Caccini / München

Margherita, Settimia und Francesca Caccini – Frau und zwei Töchter von Giulio Caccini

l suonatore di liuto (National Gallery of Art). Möglicherweise ein Bildnis von Francesca Caccini

15 Uhr Einführung – Dr. Christine Fischer (Basel)

Nach dem Vorbild des populären Frauengesangstrios „Concerto delle donne“ aus Ferrara, gründete Giulio Caccini in Florenz auf Veranlassung seines Fürsten ein professionelles weibliches Gesangsensemble genannt „Donne di Caccini“, in dem seine zweite Frau Margherita della Scala, die Töchter Settimia und Francesca und ausgewählte Schülerinnen auftraten. Nach einem Konzert am Pariser Hof um 1604 war der französische König Heinrich VI. so angetan, dass er das "Concerto Caccini" in seine Dienste nehmen wollte. Sein Bemühen scheiterte am Widerstand des Fürsten Ferdinando de’ Medici, der, um sie zu halten, 1607 Francesca Caccini mit großzügigem Gehalt offiziell als Hofmusikerin der Medici anstellte. In den 1620er Jahren war sie die bestbezahlte Musikerin der Medici: Sängerin, Instrumentalistin, Lehrerin und Komponistin. Die Heirat ihrer Schwester Settimia und deren Umzug nach Mantua an den Hof der Gonzagas führte zur Auflösung des Ensembles. Beide Schwestern waren nicht nur virtuose, hoch gebildete Sängerinnen, die ihren Gesang mit Laute oder Gitarre selbst begleiteten, sondern auch Komponistinnen. Von Settimia sind nur acht italienische Monodien mit ausdrucksstarken Melodien für Gesang mit Basso-Continuo-Begleitung überliefert. Etliche ihrer Werke gelten als verschollen. Francesca Caccini veröffentlichte 1618 ihr „Il primo libro delle musiche“, eine Sammlung mit sechsunddreißig Sololiedern und Sopran-Bassduetten. Ihr einziges erhaltenes Bühnenwerk „La liberazione di Ruggiero“ gilt als die erste überlieferte Oper einer Komponistin.

Giulio Caccini veröffentlichte sein bahnbrechendes Werk "Le nuove musiche" im Jahr 1601. "Die neue Musik" und die Abhandlung am Anfang des Buches, in der Caccini den neuen Stil erläutert, beeinflussten Komponisten in ganz Europa. Caccini begleitete sich selbst mit der Chitarrone, sang wahrscheinlich Tenor und schrieb u.a. Stücke für "Tenor, der den Bassbereich erkundet". Für einen besonders virtuosen Bass, Melchior Palantrotti, schrieb Caccini zwei Monodien mit großen Stimmumfängen und virtuosen Koloraturen. Caccini unterrichtete seine Frau und seine Töchter, aber auch zahlreiche andere Sängerinnen und Sänger, darunter die drei Damen von Ferrara, denen das EPM bereits ein Konzert gewidmet hat (Musica Secreta, Mai 2019).

Auch dieses Konzert wird interaktiv mit dem Bayerischen Nationalmuseum gestaltet. Zu Beginn werden die Besucher:innen in kleinen Gruppen durch das Museum geführt, um die einzelnen Musiker:innen, die einzelne Figuren verkörpern, an verschiedenen Orten solo zu entdecken und kennenzulernen. So wird die "neue" Barockmusik in prächtigen Museumssammlungen, passend zum Thema, zum Leben erweckt. Am Ende finden sich alle Besucher zum krönenden Abschluss mit dem gesamten Ensemble im Mars-Venus-Saal zusammen.

Interpret*Innen:
Margherita Caccini: Tanja Vogrin - Sopran, Harfe
Settimia Caccini: Emma-Lisa Roux - Sopran, Laute, Theorbe
Francesca Caccini: Lucine Musaelian - Sopran, Viola da Gamba
Giulio Caccini: Mario Lesiak - Tenor, Laute
Melchior Palantrotti: Joel Frederiksen - Bass, Erzlaute, Leitung 
Ferdinando de' Medici: Michael Eberth - Cembalo  

1. Konzert der XVII Reihe “Zwischen Mars und Venus”

MIt freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.

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Le Donne di Giulio Caccini / Kiefersfelden
Nov
16
7:00 PM19:00

Le Donne di Giulio Caccini / Kiefersfelden

Margherita, Settimia und Francesca Caccini – Frau und zwei Töchter von Giulio Caccini

l suonatore di liuto (National Gallery of Art). Möglicherweise ein Bildnis von Francesca Caccini

Nach dem Vorbild des populären Frauengesangstrios „Concerto delle donne“ aus Ferrara, gründete Giulio Caccini in Florenz auf Veranlassung seines Fürsten ein professionelles weibliches Gesangsensemble genannt „Donne di Caccini“, in dem seine zweite Frau Margherita della Scala, die Töchter Settimia und Francesca und ausgewählte Schülerinnen auftraten. Nach einem Konzert am Pariser Hof um 1604 war der französische König Heinrich VI. so angetan, dass er das "Concerto Caccini" in seine Dienste nehmen wollte. Sein Bemühen scheiterte am Widerstand des Fürsten Ferdinando de’ Medici, der, um sie zu halten, 1607 Francesca Caccini mit großzügigem Gehalt offiziell als Hofmusikerin der Medici anstellte. In den 1620er Jahren war sie die bestbezahlte Musikerin der Medici: Sängerin, Instrumentalistin, Lehrerin und Komponistin. Die Heirat ihrer Schwester Settimia und deren Umzug nach Mantua an den Hof der Gonzagas führte zur Auflösung des Ensembles. Beide Schwestern waren nicht nur virtuose, hoch gebildete Sängerinnen, die ihren Gesang mit Laute oder Gitarre selbst begleiteten, sondern auch Komponistinnen. Von Settimia sind nur acht italienische Monodien mit ausdrucksstarken Melodien für Gesang mit Basso-Continuo-Begleitung überliefert. Etliche ihrer Werke gelten als verschollen. Francesca Caccini veröffentlichte 1618 ihr „Il primo libro delle musiche“, eine Sammlung mit sechsunddreißig Sololiedern und Sopran-Bassduetten. Ihr einziges erhaltenes Bühnenwerk „La liberazione di Ruggiero“ gilt als die erste überlieferte Oper einer Komponistin.

Giulio Caccini veröffentlichte sein bahnbrechendes Werk "Le nuove musiche" im Jahr 1601. "Die neue Musik" und die Abhandlung am Anfang des Buches, in der Caccini den neuen Stil erläutert, beeinflussten Komponisten in ganz Europa. Caccini begleitete sich selbst mit der Chitarrone, sang wahrscheinlich Tenor und schrieb u.a. Stücke für "Tenor, der den Bassbereich erkundet". Für einen besonders virtuosen Bass, Melchior Palantrotti, schrieb Caccini zwei Monodien mit großen Stimmumfängen und virtuosen Koloraturen. Caccini unterrichtete seine Frau und seine Töchter, aber auch zahlreiche andere Sängerinnen und Sänger, darunter die drei Damen von Ferrara, denen das EPM bereits ein Konzert gewidmet hat (Musica Secreta, Mai 2019).

Auch dieses Konzert wird interaktiv mit dem Bayerischen Nationalmuseum gestaltet. Zu Beginn werden die Besucher:innen in kleinen Gruppen durch das Museum geführt, um die einzelnen Musiker:innen, die einzelne Figuren verkörpern, an verschiedenen Orten solo zu entdecken und kennenzulernen. So wird die "neue" Barockmusik in prächtigen Museumssammlungen, passend zum Thema, zum Leben erweckt. Am Ende finden sich alle Besucher zum krönenden Abschluss mit dem gesamten Ensemble im Mars-Venus-Saal zusammen.

Interpret*Innen:
Margherita Caccini: Tanja Vogrin - Sopran, Harfe
Settimia Caccini: Emma-Lisa Roux - Sopran, Laute, Theorbe
Francesca Caccini: Lucine Musaelian - Sopran, Viola da Gamba
Giulio Caccini: Mario Lesiak - Tenor, Laute
Melchior Palantrotti: Joel Frederiksen - Bass, Erzlaute, Leitung 
Ferdinando de' Medici: Michael Eberth - Cembalo  

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L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)
Nov
2
7:30 PM19:30

L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

https://theaterwinterthur.ch/orfeo

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L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)
Nov
1
7:30 PM19:30

L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

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L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)
Oct
31
7:30 PM19:30

L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

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L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)
Oct
29
7:30 PM19:30

L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

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L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)
Oct
27
2:30 PM14:30

L'Orfeo - Monteverdi / Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

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L'Orfeo - Monteverdi / Premiere Winterthur (CH)
Oct
23
7:30 PM19:30

L'Orfeo - Monteverdi / Premiere Winterthur (CH)

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

PREMIERE: Favola in musica - Szenische Aufführung

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo: Tomas Kral - Bariton

Euridice und La Musica: Frieda Jolande Barck - Sopran

Ninfa und Echo: Johanna Ihrig - Sopran

Pastore: Christian Pohlers - Tenor

Pastore: Armin Horn - Tenor

Pastore und Speranza: Matthias Dähling - Altus

Messaggiera und Proserpina: Coline Dutilleul - Al

Caronte: Joel Frederiksen - Bass

Plutone und Apollo: Cornelius Uhle - Bass

Inszenierung: Thomas Guglielmetti

Bühne: Theres Indermaur

Kostüme: Ralph Zeger

Choreografie: Pietro Cono Genova

Dramaturgie: Barbara Tacchini

Licht: Henrike Elmiger

Bühnenbildassistenz: Lukas Müllner

Kostümassistenz: Jana Meyer

Wolfgang Katschner: Musikalische Leitung

https://theaterwinterthur.ch/orfeo

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L'Orfeo - Monteverdi / Berlin
Oct
13
5:00 PM17:00

L'Orfeo - Monteverdi / Berlin

Claudio Monteverdis “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Favola in musica - Konzertante Aufführung - Berlin | ZEITSPRÜNGE

Ich freue mich riesig, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, erneut zu übernehmen. Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten!

Orfeo                         Tomas Kral                         Bariton

Euridice                    Frieda Jolande Barck      Sopran

La Musica                 Frieda Jolande Barck      Sopran

Ninfa                         Johanna Ihrig                     Sopran

Pastore                     Christian Pohlers              Tenor

Pastore                     Armin Horn                         Tenor

Pastore                     Matthias Dähling                Altus

Messaggiera            Coline Dutilleul                   Alt

Speranza                  Matthias Dähling                Altus

Caronte                     Joel Frederiksen               Bass

Proserpina                Coline Dutilleul                   Alt

Plutone                      Cornelius Uhle                   Bass

Echo                          Johanna Ihrig                     Sopran

Apollo                        Cornelius Uhle                   Bass

  • Inszenierung                      Thomas Guglielmetti

    Bühne                                   Theres Indermaur

    Kostüme                              Ralph Zeger

    Choreografie                      Pietro Cono Genova

    Dramaturgie                        Barbara Tacchini

    Licht                                      Henrike Elmiger

    Bühnenbildassistenz        Lukas Müllner

    Kostümassistenz              Jana Meyer

    Wolfgang Katschner Musikalische Leitung

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Die drei Bässe / Antwerpen
Oct
3
8:00 PM20:00

Die drei Bässe / Antwerpen

  • AMUZ - Flanders Festival Antwerp (map)
  • Google Calendar ICS

Barock für Bass - Die drei Bässe

"Unzählige Formationen sind schon auf unserer Bühne aufgetreten. Aber ein Trio von Bässen hatten wir noch nie! Joel Frederiksen, Thomas E. Bauer und Harry van der Kamp präsentieren eine einzigartige Anthologie von Barockmusik aus dem Deutschland des 17. Zu dieser Zeit lockte die italienische Musik viele Komponisten über die Alpen, darunter auch Heinrich Schütz, der zweimal nach Venedig reiste. Er studierte dort bei Giovanni Gabrieli und lernte das bahnbrechende Werk von Claudio Monteverdi kennen. Wie Franz Tunder, Christoph Bernhard und Johann Caspar Kerll verband Schütz den dramatischen Schwung der Italiener mit der spirituellen Tiefe und kontrapunktischen Komplexität des deutschen Barock. Das Ensemble Phoenix Munich hat die schönsten Soli, Duette und Trios für dieses temperamentvolle Programm ausgewählt: einige sind melodisch und tänzerisch, andere sind ausgedehnte Erzählungen, aber alle sind herrlich ausdrucksvoll. Durch die Seiten der Partitur hindurch offenbart sich der Bass als so viel mehr als nur ein harmonisches Fundament: Sein tiefes, bronzenes Register steht für Majestät, Weisheit und Macht, in guten wie in schlechten Zeiten."

Programm

H. Schütz: Himmel und Erde vergehen (SWV 300) | Herr, nun lässest du deinen Diener (SWV 352) | Vom Aufgang der Sonnen (SWV 362) und andere Werke | F. Tunder: O Jesu dulcissime, creator generis humani | Salve coelestis pater misericordiae | C. Bernhard: O welch eine Tiefe des Reichtums | J.C. Kerll: Dominus regnavit | Estote fortes in bello und andere Werke.

Interpreten

Thomas E. Bauer, Harry van der Kamp, Bass | Joel Frederiksen, Bass, Erzlaute & künstlerischer Leiter | Félix Verry, Aleksandra Brzóskowska, Violine | NN, Theorbe | Domen Marincic, Gambe & Violone | Michael Eberth, Orgel & Cembalo

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A Day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen / Wittenberg
Sep
24
7:00 PM19:00

A Day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen / Wittenberg

19. Wittenberger Renaissance Musikfestival vom 20. bis 29. September 2024

Hille, Joel, Emma-Lisa und Domen (Foto: Gregory Wang)

Französische Chansons der Renaissance treffen auf Songs von Leonard Cohen

Legendär sind die Songs von Leonard Cohen wie „Suzanne“, „So Long, Marianne“ oder „Bird on the Wire“, aber dass sie sich so perfekt mit französischen Chansons der Renaissance kombinieren lassen, ist einfach faszinierend. Joel Frederiksens Bearbeitungen sind mehr als eine Hommage an den großen Troubadour; sie zeigen, wie scheinbar mühelos sich diese unterschiedlichen Stile einander annähern und in Verbindung bringen lassen. Die renommierten Gambisten Hille Perl und Domen Marinčič, die Französin Emma-Lisa Roux (Laute & Gesang) und Echo-Preisträger Joel Frederiksen feiern Cohens Musik. 

Leonard Cohen, der sich selbst gerne als „Chansonnier“ bezeichnete, ist im französischsprachigen Montreal in Kanada aufgewachsen. Er wird sowohl als Dichter geschätzt wie auch für seine Sensibilität, Wort und Musik zu verbinden. Dieses Projekt verbindet Cohen musikalisch und poetisch mit früheren Generationen von Songwritern. Das berühmte Chanson Susanne ung jour aus dem 16. Jahrhundert von Orlando di Lasso trifft auf Cohens Suzanne. Josquin des Prez’ Adieu mes amours oder Tänze von Pierre Attaingnant (Paris, 1529) kombinieren sich mit Cohens Liedern und die Epochen nähern sich an. Mit der Kenntnis der Praktiken der Renaissancemusik entstehen neue Diminutionen über Cohens Musik, auch neue akkordische und umspielende Begleitungen für Viola da Gamba oder Laute nach Vorbildern des späten 16. und 17. Jahrhunderts.

Interpret*Innen:
Emma-Lisa Roux – Laute, Gesang  | Hille Perl – Viola da Gamba | Domen Marinčič – Viola da Gamba | Joel Frederiksen – Bass, Laute, Arrangements & Leitung

Ausgewählte Rezensionen

Ich wünschte mir sehnlichst, Cohen hätte gehört, wie betörend fabelhaft seine Lieder mit zwei Gamben und dem sanften Zupfen einer Laute klingen.

Marc Seow, Gramophone, 10. März 2023

Es ist ein intellektueller Leckerbissen, aber es ist auch einfach ein Vergnügen, diese Arrangements zu hören.

Olivia Giovetti, van-magazine.com (2. Februar 2023)

Berührende Leonard-Cohen-Hommage in Neuruppin - … Die dunkle Bassstimme Frederiksens ist für die Cohens-Songs wie gemacht. ... An Joel Frederiksen Seite singt Emma-Lisa Roux, süß, glockenklar und betörend… Am Ende gibt es Bravo-Rufe und stehende Ovationen.

Märkische Allgemeine, 9.Juli 2022

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A Day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen / Aalen
Sep
22
7:00 PM19:00

A Day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen / Aalen

Französische Chansons der Renaissance treffen auf Songs von Leonard Cohen

Hille, Joel, Emma-Lisa und Domen (Foto: Gregory Wang)

Legendär sind die Songs von Leonard Cohen wie „Suzanne“, „So Long, Marianne“ oder „Bird on the Wire“, aber dass sie sich so perfekt mit französischen Chansons der Renaissance kombinieren lassen, ist einfach faszinierend. Joel Frederiksens Bearbeitungen sind mehr als eine Hommage an den großen Troubadour; sie zeigen, wie scheinbar mühelos sich diese unterschiedlichen Stile einander annähern und in Verbindung bringen lassen. Die renommierten Gambisten Hille Perl und Domen Marinčič, die Französin Emma-Lisa Roux (Laute & Gesang) und Echo-Preisträger Joel Frederiksen feiern Cohens Musik. 

Leonard Cohen, der sich selbst gerne als „Chansonnier“ bezeichnete, ist im französischsprachigen Montreal in Kanada aufgewachsen. Er wird sowohl als Dichter geschätzt wie auch für seine Sensibilität, Wort und Musik zu verbinden. Dieses Projekt verbindet Cohen musikalisch und poetisch mit früheren Generationen von Songwritern. Das berühmte Chanson Susanne ung jour aus dem 16. Jahrhundert von Orlando di Lasso trifft auf Cohens Suzanne. Josquin des Prez’ Adieu mes amours oder Tänze von Pierre Attaingnant (Paris, 1529) kombinieren sich mit Cohens Liedern und die Epochen nähern sich an. Mit der Kenntnis der Praktiken der Renaissancemusik entstehen neue Diminutionen über Cohens Musik, auch neue akkordische und umspielende Begleitungen für Viola da Gamba oder Laute nach Vorbildern des späten 16. und 17. Jahrhunderts.

Interpret*Innen:
Emma-Lisa Roux – Laute, Gesang  | Hille Perl – Viola da Gamba | Domen Marinčič – Viola da Gamba | Joel Frederiksen – Bass, Laute, Arrangements & Leitung

Ausgewählte Rezensionen

Ich wünschte mir sehnlichst, Cohen hätte gehört, wie betörend fabelhaft seine Lieder mit zwei Gamben und dem sanften Zupfen einer Laute klingen.

Marc Seow, Gramophone, 10. März 2023

Es ist ein intellektueller Leckerbissen, aber es ist auch einfach ein Vergnügen, diese Arrangements zu hören.

Olivia Giovetti, van-magazine.com (2. Februar 2023)

Berührende Leonard-Cohen-Hommage in Neuruppin - … Die dunkle Bassstimme Frederiksens ist für die Cohens-Songs wie gemacht. ... An Joel Frederiksen Seite singt Emma-Lisa Roux, süß, glockenklar und betörend… Am Ende gibt es Bravo-Rufe und stehende Ovationen.

Märkische Allgemeine, 9.Juli 2022

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Das Hohelied Salomons der spanischen Renaissance / Utrecht (NL)
Sep
1
5:00 PM17:00

Das Hohelied Salomons der spanischen Renaissance / Utrecht (NL)

Das Hohelied Salomons der spanischen Renaissance

Cappella Mariana / Vojtěch Semerád

Ich freue mich darauf, wieder mit meinen Freunden aus Prag zu singen! Ich habe schon viele Male mit Vojtech gesungen und unsere Aufnahme "Madrigali spirituali" (Phillippe de Monte, CD aufgenommen und veröffentlicht 2023) klingt großartig!

Nie hat die Liebe so schön geklungen wie im Hohelied Salomos. Der Bibeltext war von Anfang an eine Analogie für die Bindung zwischen Mensch und Gott. Später wurde die überschwänglich besungene Braut mit Maria gleichgesetzt. Die Poesie und der Bilderreichtum des Hohelieds haben zahlreiche Komponisten in ihren Bann gezogen; die Cappella Mariana entdeckte in den Werken von Morales, Victoria und Guerrero u. a. Textbearbeitungen, die kontrapunktische Präzision mit madrigalistischer Ausdruckskraft verbinden. 

Das Programm:

Cristóbal de Morales Ave maris stella c1500-1553

Francisco Guerrero Trahe me post te 1528-1599

Tomás Luis de Victoria Nigra sum sed formosa 1548-1611

Francisco Guerrero Ego flos campi

Tomás Luis de Victoria Vadam et circuibo civitatem

Francisco Guerrero Surge, propera amica mea

Sebastián de Vivanco Veni dilecte mi c1551-1622

Rodrigo de Ceballos Hortus conclusus um 1525/30-1581

Tomás Luis de Victoria Salve Regina a 8

Programmänderungen vorbehalten

Musicians:

  • Hana Blažíková, Lina Marcela López, Michaela Riener Sopran

  • Tomáš Lajtkep, Ondřej Holub Tenor

  • Martin Schicketanz Bariton

  • Joel Frederiksen Bass

  • Vojtěch Semerád künstlerischer Leiter, Tenor

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‘A8’ - Deutsche Mehrchörige Polyphonie / Antwerpen
Aug
27
10:15 PM22:15

‘A8’ - Deutsche Mehrchörige Polyphonie / Antwerpen

AUXantiqua & I Fedeli – A8

Deutsche mehrchörige Polyphonie für Sänger und Bläser

Die Bundesstraße zwischen Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Augsburg und München war einst die musikalische Seidenstraße nördlich der Alpen. Bei Laus Polyphoniae ist die "A8" der Ausgangspunkt für eine pfiffige Kombination achtstimmiger Kompositionen der Hochrenaissance aus Süddeutschland. Angeführt wird die Parade von Stefan Steinemann, Domkapellmeister von Augsburg, dem Vokalensemble AUXantiqua und den Instrumentalisten von I Fedeli. Die großzügige Polyphonie - ein beeindruckender Kontrapunkt, der einen Ehrenplatz unter den Großen des 16. Jahrhunderts verdient - stammt von Ludwig Daser, Gregor Aichinger, Hans Leo Hassler und Orlandus Lassus.

Programm

Motetten und Instrumentalstücke von L. Daser, B. Hoyoul, L. Lechner, G. Aichinger, HL. Hassler, C. Erbach, A. Gumpelzhaimer, O. Lassus & B. Forlasca

Ausführende

AUXantiqua & I Fedeli | Stefan Steinemann, künstlerischer Leiter

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L'Orfeo - Monteverdi / Berlin
Aug
5
to Aug 23

L'Orfeo - Monteverdi / Berlin

Proben für Claudio Monteverdis opera “L’Orfeo” mit dem lautten compagney BERLIN

Ich freue mich sehr, die Rolle des Caronte, des Fährmanns über den Fluss Styx, wieder zu übernehmen! Eine ikonische Bassrolle, komponiert von einem meiner Lieblingskomponisten: Claudio Monteverdi. Aufführungen im Oktober.

Orfeo                         Tomas Kral                         Bariton

Euridice                    Frieda Jolande Barck      Sopran

La Musica                 Frieda Jolande Barck      Sopran

Ninfa                         Johanna Ihrig                     Sopran

Pastore                     Christian Pohlers              Tenor

Pastore                     Armin Horn                         Tenor

Pastore                     Matthias Dähling                Altus

Messaggiera            Coline Dutilleul                   Alt

Speranza                  Matthias Dähling                Altus

Caronte                     Joel Frederiksen               Bass

Proserpina                Coline Dutilleul                   Alt

Plutone                      Cornelius Uhle                   Bass

Echo                          Johanna Ihrig                     Sopran

Apollo                        Cornelius Uhle                   Bass

  • Inszenierung                      Thomas Guglielmetti

    Bühne                                   Theres Indermaur

    Kostüme                              Ralph Zeger

    Choreografie                      Pietro Cono Genova

    Dramaturgie                        Barbara Tacchini

    Licht                                      Henrike Elmiger

    Bühnenbildassistenz        Lukas Müllner

    Kostümassistenz              Jana Meyer

    Wolfgang Katschner Musikalische Leitung

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